Campingplatz-Nachfolge: Nachfolger gesucht, Lösung gefunden
Wenn für einen Campingplatz ein Nachfolger gesucht wird und keiner in der Familie bereitsteht, heißt die Alternative nicht automatisch Verkauf. Wir zeigen Ihnen die Wege, die Ihr Eigentum erhalten, und begleiten den, für den Sie sich entscheiden.
30 Minuten, kostenlos, konkrete Ersteinschätzung.
Verkaufen ist nur einer von fünf Wegen.
Wir rechnen alle fünf mit Ihren Zahlen durch und begleiten den, für den Sie sich entscheiden.
Klingt das nach Ihnen?
Diese Lagen begegnen uns am häufigsten, wenn Gastgeber und Eigentümer zu dieser Beratung kommen.
Die Kinder wollen nicht übernehmen
Sie haben den Platz aufgebaut, aber die nächste Generation hat andere Pläne. Das ist der häufigste Fall, und er ist kein Scheitern. Er braucht nur eine andere Lösung als die, die Sie sich vorgestellt hatten.
Verkaufen fühlt sich falsch an
Sie haben Angebote bekommen und jedes Mal abgesagt. Nicht weil der Preis zu niedrig war, sondern weil Sie nicht wissen, was danach mit dem Platz passiert und was aus Ihren Dauercampern wird.
Die Zeit drängt aus gesundheitlichen Gründen
Eine Erkrankung oder ein Ausfall zwingt zu einer schnellen Entscheidung. Dann geht es zuerst darum, den Betrieb zu sichern, und erst danach um die dauerhafte Lösung.
So läuft es ab
Standortbestimmung
Wir klären, was Sie eigentlich wollen: Kapital, Sicherheit, Erhalt des Lebenswerks oder Freiheit. Diese Frage entscheidet mehr als jede Zahl, und sie wird zu selten gestellt.
ErstgesprächBewertung und Bestandsaufnahme
Was ist der Platz wert, welche Investitionen stehen an, wie sind die Dauercamper-Verträge, was sagt das Baurecht? Ohne diese Grundlage ist jede Entscheidung ein Bauchgefühl.
4 bis 6 WochenWege durchrechnen
Familienübergabe, Verkauf, Verpachtung, Betriebsführung und Genossenschaft werden über zehn Jahre gegenübergestellt, mit den steuerlichen Folgen in Grundzügen zur Prüfung durch Ihren Steuerberater.
2 bis 3 WochenUmsetzung begleiten
Wir begleiten Verträge, Gespräche mit Dauercampern, Personal und Behörden bis zur Übergabe, und darüber hinaus, wenn ein Betreiber den Platz führt und wir für Sie die Zahlen im Blick behalten.
6 bis 18 Monate
Wo diese Beratung auf dem Weg ansetzt
Jede Beratung ist ein Abschnitt auf dem ganzen Weg. Wir begleiten Sie auch davor und danach, wenn Sie wollen.
- Ihre Ausgangslage
- AnalyseWo stehen Sie, was trägt?
- Konzept und WirtschaftlichkeitWelcher Weg rechnet sich?
- Genehmigung und BauWas darf entstehen?
- DigitalisierungAbläufe, die entlasten
- Betrieb und ManagementEin Platz, der läuft
- Hier setzen wir anVermarktung und ÜbergabeGäste gewinnen, sauber übergeben
- Ihr ZielEin Platz mit Zukunft
Die Gründergeneration geht gerade überall gleichzeitig in den Ruhestand
Ein großer Teil der deutschen Campingplätze ist zwischen den 1960er und den 1980er Jahren entstanden, oft von Familien, die eine Wiese oder ein Ufergrundstück hatten und daraus über Jahrzehnte einen Betrieb gemacht haben. Diese Gründergeneration geht jetzt geschlossen in den Ruhestand. Dass „Campingplatz Nachfolger gesucht“ in Deutschland rund 1.600-mal im Monat gesucht wird, ist ein Hinweis darauf, wie viele Betriebe gerade in derselben Lage sind. Die Zahl stammt aus dem Google-Ads-Keyword-Planer, Zwölfmonatsschnitt bis Juli 2026.
Gleichzeitig ist ein Campingplatz kein Betrieb, den man einfach übergibt. Er hängt an Personen: an den Dauercampern, die seit zwanzig Jahren denselben Platz haben, am Personal, das weiß, welcher Wasserhahn klemmt, und an einem Gastgeber, der im Zweifel selbst repariert. Genau das macht die Übergabe schwierig und die Vorbereitung so wichtig.
Fünf Wege führen aus der Nachfolgefrage heraus
Wir rechnen mit Ihnen fünf Wege durch. Ausführlich beschrieben sind sie im Beitrag Campingplatz-Nachfolger gesucht: fünf Wege.
Familienübergabe. Auch jenseits der direkten Linie. Manchmal ist es die Nichte, der Schwiegersohn oder ein langjähriger Mitarbeiter, der eigentlich schon zur Familie gehört.
Verkauf. Bringt einen einmaligen Erlös und einen sauberen Schlussstrich. Wer den Platz nicht loslassen kann, ist damit selten glücklich, auch wenn der Preis stimmt.
Verpachtung. Das Eigentum bleibt, ein Pächter führt den Betrieb auf eigenes Risiko. Die Wertsteigerung bleibt bei Ihnen.
Betriebsführung. Ein professioneller Betreiber führt den Platz auf Ihre Rechnung, Sie behalten das Eigentum und bleiben näher am Geschehen als bei der Verpachtung.
Genossenschaft oder Übernahme durch die Dauercamper. Selten, aber bei Plätzen mit hohem Dauercamper-Anteil und starker Gemeinschaft eine ernsthafte Option.
Zwei Jahre Vorlauf entscheiden über Ihre Verhandlungsposition
Der häufigste Fehler ist, zu spät anzufangen. Wer erst handelt, wenn es nicht mehr geht, verhandelt aus der schwächsten Position.
Zwei Jahre vorher sollten die Zahlen sauber sein: nachvollziehbare Buchhaltung, klare Trennung zwischen privat und betrieblich, dokumentierte Dauercamper-Verträge. Ein Käufer oder Pächter zahlt für das, was er nachvollziehen kann, nicht für das, was Sie ihm erzählen.
Im selben Zeitraum sollte der Betrieb weniger von Ihnen abhängen. Solange nur Sie wissen, wo der Hauptschieber liegt und welcher Dauercamper welche Absprache hat, ist der Platz ohne Sie weniger wert. Was aufgeschrieben ist, lässt sich übergeben.
Und schließlich: Sprechen Sie früh mit Ihrem Steuerberater. Die steuerliche Behandlung einer Übergabe unterscheidet sich je nach Weg erheblich, und manche Gestaltungen brauchen Vorlaufzeit. Wir liefern die betriebswirtschaftliche Grundlage, die Prüfung im Einzelfall gehört in fachliche Hände.
Was wir nicht tun
Wir legen Ihnen keinen Weg nahe, den die Zahlen nicht tragen. Wenn nach der Bewertung herauskommt, dass ein Verkauf für Sie der beste Weg ist, sagen wir das und besprechen mit Ihnen, wie es weitergeht.
Wir drängen auch nicht auf Tempo. Eine Nachfolge, die in vier Wochen entschieden wird, ist meistens eine, die später bereut wird.
Ein Rechenbeispiel für den Vergleich der Wege
Beispielrechnung, keine reale Zusage. Nehmen wir einen Platz mit 120 Stellplätzen und einem jährlichen Ergebnis von 140.000 Euro. Über zehn Jahre lassen sich die Wege grob vergleichen, wenn man Kapitalwert, laufende Erträge und den Aufwand für Sie gegenüberstellt.
Weg | Ertrag über 10 Jahre | Aufwand für Sie |
|---|---|---|
Verkauf zum Ertragswert-Multiplikator 8 | rund 1.120.000 € einmalig | keiner nach Übergabe |
Verpachtung, Umsatzpacht 12 % vom angenommenen Jahresumsatz 750.000 € | rund 900.000 € über 10 Jahre | gering, jährliche Kontrolle |
Betriebsführung durch einen Betreiber, Sockel 40.000 € plus 15 % des Ergebnisses darüber | rund 850.000 € über 10 Jahre, schwankt mit dem Ergebnis | mittel, Berichte und Zahlen prüfen |
Bei der Betriebsführung bleiben Ihnen von 140.000 Euro Ergebnis nach der Vergütung des Betreibers rund 85.000 Euro im Jahr. Dafür tragen Sie das Risiko einer schwachen Saison, anders als bei einer festen Pacht. Die Zahlen hängen vollständig von Multiplikator, Pachtsatz und Betreibervergütung ab, die wir für Ihren konkreten Platz ermitteln. Das Beispiel zeigt vor allem, warum die Entscheidung nicht nur eine Rechenaufgabe ist: Wer den höchsten Ertrag sucht, verkauft meist. Wer Einfluss behalten will, wählt einen anderen Weg, auch wenn er über zehn Jahre weniger einbringt.
Was in den ersten Gesprächen mit möglichen Nachfolgern zählt
Bevor überhaupt über einen Preis oder eine Pacht gesprochen wird, lohnt sich ein Gespräch über Erwartungen. Viele Übergaben scheitern nicht an der Zahl, sondern daran, dass beide Seiten unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was nach der Übergabe mit dem Platz, den Dauercampern und dem Personal passiert.
Wir bereiten diese Gespräche vor, indem wir vorher klären, was Ihnen wirklich wichtig ist: der höchste Preis, der Erhalt des Charakters, die Übernahme der Mitarbeitenden oder eine Kombination. Diese Prioritäten schreiben wir auf, bevor der erste Interessent am Tisch sitzt, damit Sie im Gespräch nicht improvisieren müssen.
Bei Verhandlungen mit mehreren Interessenten gleichzeitig begleiten wir Sie auch dabei, offen zu bleiben, ohne unverbindlich zu wirken. Ein Nachfolger, der merkt, dass er nicht der einzige Kandidat ist, verhandelt anders als einer, der glaubt, das Rennen sei bereits entschieden.
Das gilt auch innerhalb der Familie. Wenn ein Kind zögert, aber nicht klar ablehnt, ziehen sich Entscheidungen oft über Jahre, während der Betrieb investitionsbereit bleiben müsste. Ein offenes Gespräch mit einer Frist, bis wann eine Entscheidung fallen soll, ist unbequem, aber ehrlicher als ein Schweben zwischen den Optionen. Wir moderieren solche Gespräche, wenn beide Seiten das wollen, weil eine neutrale Person Dinge ansprechen kann, die in der Familie schwerfallen. Wo eine endgültige Entscheidung noch nicht möglich ist, gilt trotzdem: Die Bestandsaufnahme und die Bewertung verlieren nicht an Wert, weil sie ohnehin die Grundlage jeder der fünf Wege sind.
Häufige Fragen
Ab wann sollte ich mich um die Nachfolge kümmern?
Was kostet die Begleitung durch morja?
Was wird aus meinen Dauercampern?
Muss ich mich zwischen Verkauf und Verpachtung sofort entscheiden?
Wir sind eine Erbengemeinschaft und uneinig. Hilft das trotzdem?
Kann ich den Platz später zurücknehmen?
Dazu im Magazin

FN 01Nachfolge und Übergabe Campingplatz-Nachfolger gesucht: fünf Wege im Vergleich
Kein Nachfolger in der Familie heißt nicht, dass Ihr Platz verkauft werden muss. Fünf Wege im Vergleich: Familie, Verkauf, Verpachtung, Betriebsführung und Genossenschaft.

FN 05Nachfolge und Übergabe Campingplatz bewerten: was den Wert bestimmt
Ertragswert, Substanzwert und Marktvergleich verständlich erklärt, mit einem vollständig durchgerechneten Beispiel. Sie erfahren, welche Zahl in der Verhandlung wirklich zählt und warum Käufer und Verkäufer auf denselben Platz unterschiedlich blicken.

FN 02Nachfolge und Übergabe Campingplatz verkaufen oder verpachten: der Rechenvergleich
Verkauf bringt einen Schlussstrich und eine sichere Summe, Verpachtung laufende Einnahmen und das Eigentum. Dazwischen liegt ein dritter Weg. Ein durchgerechnetes Beispiel über zehn Jahre zeigt, was die drei Wege unterscheidet.
Passt auch dazu
- BetriebsführungWir finden einen professionellen Betreiber für Ihren Platz, verhandeln den Vertrag und behalten die Zahlen für Sie im Blick. Das Eigentum bleibt bei Ihnen.Beratung ansehen

- VerpachtungWir suchen den Pächter, verhandeln die Pacht und gestalten den Vertrag so, dass er auch in schlechten Jahren trägt.Beratung ansehen
- BewertungBelastbare Wertermittlung nach Ertrags- und Substanzwert, mit offengelegten Annahmen statt einer Zahl ohne Herleitung.Beratung ansehen

Reden wir, bevor es eilig wird
Ein erstes Gespräch verpflichtet zu nichts und bringt Ordnung in eine Frage, die sich oft seit Jahren dreht.
- 30 Minuten, kostenlos, noch kein Mandat
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- Eine ehrliche Einschätzung zu Ihrer Lage
- Auch wenn am Ende ein anderer Weg besser passt


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