Campingplatz betreiben lassen: wir finden den passenden Betreiber

Sie wollen Ihren Campingplatz betreiben lassen, ohne ihn zu verkaufen? Wir suchen und prüfen einen professionellen Betreiber, der den Platz auf Ihre Rechnung führt, verhandeln den Vertrag, begleiten die Übergabe und kontrollieren danach auf Wunsch die Zahlen. Das Eigentum bleibt bei Ihnen.

30 Minuten, kostenlos, konkrete Ersteinschätzung.

130+
Projekte, aus denen unsere Erfahrung stammtLebensläufe von Morris Mehnert und Jan Henker
35
Jahre Berufserfahrung in Betrieb, Bau und DigitalisierungLebensläufe von Morris Mehnert und Jan Henker
Wer trägt was?

Aus sieben Tagen Alltag wird ein Bericht im Monat.

morja findet den Betreiber, verhandelt den Vertrag und behält für Sie die Zahlen im Blick.

Klingt das nach Ihnen?

Diese Lagen begegnen uns am häufigsten, wenn Gastgeber und Eigentümer zu dieser Beratung kommen.

  • Die Arbeit wird Ihnen zu viel

    Sie führen den Platz seit Jahrzehnten selbst. Die Saison beginnt früher und endet später, die Ansprüche der Gäste sind gestiegen, und die Rezeption ist nie wirklich zu. Verkaufen wollen Sie trotzdem nicht, und verpachten möchten Sie nur ungern.

  • Es fehlt eine Leitung

    Der bisherige Platzleiter hört auf oder fällt aus, und eine Nachbesetzung ist nicht in Sicht. Ein Platz ohne Führung verliert innerhalb einer Saison Stammgäste, die er über Jahre gewonnen hat. Ein erfahrener Betreiber schließt diese Lücke.

  • Der Platz gehört zu einem größeren Bestand

    Sie halten den Campingplatz als Teil eines Immobilienportfolios oder haben ihn geerbt. Sie brauchen einen Betreiber, der ihn professionell führt, und jemanden auf Ihrer Seite, der dessen Berichte liest und nachfragt.

So läuft es ab

  1. Bestandsaufnahme

    Wir sehen uns Zahlen, Anlagen, Verträge und Abläufe an und sagen Ihnen offen, was gut läuft, was Geld kostet und ob sich der Platz für einen externen Betreiber eignet.

    3 bis 4 Wochen
  2. Betreibersuche und Prüfung

    Wir sprechen geeignete Betreiber an, prüfen Erfahrung, Referenzen, Bonität und Konzept und stellen Ihnen nur Kandidaten vor, die zu Ihrem Platz passen. Parallel rechnen wir die Vergütungsmodelle durch.

    2 bis 4 Monate
  3. Vertrag und Übergabe

    Wir gestalten und verhandeln den Betriebsführungsvertrag mit Ihrem Anwalt. Die Übergabe legen wir in die Nebensaison: Personal, Dauercamper und Systeme wechseln geordnet, bevor der erste Gast anreist.

    2 bis 4 Monate
  4. Begleitung und Controlling

    Auf Wunsch lesen wir für Sie die Berichte des Betreibers, gleichen sie mit dem Vertrag ab und bereiten das jährliche Strategiegespräch vor. Sie behalten den Überblick, ohne das Tagesgeschäft zu tragen.

    laufend

Wo diese Beratung auf dem Weg ansetzt

Jede Beratung ist ein Abschnitt auf dem ganzen Weg. Wir begleiten Sie auch davor und danach, wenn Sie wollen.

  1. Ihre Ausgangslage
  2. AnalyseWo stehen Sie, was trägt?
  3. Konzept und WirtschaftlichkeitWelcher Weg rechnet sich?
  4. Genehmigung und BauWas darf entstehen?
  5. DigitalisierungAbläufe, die entlasten
  6. Hier setzen wir anBetrieb und ManagementEin Platz, der läuft
  7. Vermarktung und ÜbergabeGäste gewinnen, sauber übergeben
  8. Ihr ZielEin Platz mit Zukunft

Was Betriebsführung bei morja bedeutet

Bei der Betriebsführung bleibt der Platz Ihr Eigentum, und trotzdem müssen Sie ihn nicht mehr selbst führen. Das übernimmt ein professioneller Betreiber, der den Campingplatz im Auftrag und auf Rechnung des Eigentümers führt. Unsere Aufgabe ist, diesen Betreiber zu finden und zu prüfen, den Vertrag mit ihm zu gestalten und danach auf Ihrer Seite zu stehen.

Der Betreiber trägt das Tagesgeschäft: Buchungen und Gästekommunikation, Personal und Dienstpläne, Einkauf, Reinigung und Instandhaltung, Abrechnung der Dauercamper, Behördenkontakte, Brandschutz und Hygiene. Die Einnahmen gehören Ihnen, die Kosten tragen Sie, und der Betreiber erhält dafür eine vereinbarte Vergütung.

So finden wir den richtigen Betreiber

Ein guter Betreiber ist schwerer zu finden als ein Käufer. Wir sprechen Betreibergesellschaften, erfahrene Platzleitungen und Betriebe aus der Region an und prüfen jeden Kandidaten nach denselben Punkten:

  • Erfahrung: Hat er Plätze in ähnlicher Größe und mit ähnlichem Gästemix geführt?
  • Referenzen: Was sagen Eigentümer, für die er arbeitet, und wie haben sich deren Plätze entwickelt?
  • Bonität: Übersteht er eine schwache Saison, ohne an Ihrem Platz zu sparen?
  • Konzept: Passt seine Vorstellung zu Ihrer, bei Preisen, Zielgruppe und im Umgang mit den Dauercampern?

Ihnen stellen wir nur Kandidaten vor, die diese Prüfung bestanden haben. Die Entscheidung treffen Sie.

Drei Modelle für die Vergütung des Betreibers

Wie der Betreiber bezahlt wird, bestimmt, wer das Risiko einer schwachen Saison trägt und wie stark er am Erfolg interessiert ist. Wir rechnen die Modelle für Ihren Platz durch, bevor verhandelt wird.

Festvergütung. Der Betreiber erhält jedes Jahr denselben Betrag. Das ist für ihn planbar, für Sie aber riskanter: Das Ergebnis des Platzes tragen Sie allein, und sein Anreiz, mehr herauszuholen, ist gering.

Ergebnisbeteiligung. Der Betreiber erhält einen Anteil am Betriebsergebnis und verdient nur, wenn der Platz verdient. Die Kehrseite: In schwachen Jahren ist die Versuchung groß, an der Instandhaltung zu sparen.

Sockel plus Beteiligung. Ein fester Grundbetrag deckt die Kosten des Betreibers, darüber hinaus ist er am Ergebnis beteiligt. Das verbindet Planbarkeit mit einem echten Anreiz und ist die Form, die wir meistens empfehlen.

In jedem Fall halten wir schriftlich fest, wer welche Investitionen freigibt und bezahlt. Hier scheitern Betriebsführungsverträge am häufigsten: Nach drei Jahren muss die Sanitäranlage saniert werden, und niemand hat aufgeschrieben, wer das entscheidet.

Ein Rechenbeispiel für Sockel plus Beteiligung

Beispielrechnung, keine reale Zusage für einen bestimmten Platz. Angenommen ein Platz mit 150 Stellplätzen erwirtschaftet im Jahr einen Umsatz von 900.000 Euro. Im Betriebsführungsvertrag ist für den Betreiber ein Sockel von 60.000 Euro vereinbart, dazu 15 Prozent des Ergebnisses, das über den Sockel hinausgeht.

Position

Betrag

Umsatz

900.000 €

Betriebskosten inklusive Personal

660.000 €

Ergebnis vor Betreibervergütung

240.000 €

Sockel für den Betreiber

60.000 €

Beteiligung des Betreibers, 15 % von 180.000 €

27.000 €

Verbleibt für Sie als Eigentümer

153.000 €

Die Annahmen ändern sich von Platz zu Platz. Sockelhöhe, Beteiligungsquote und welche Kosten in die Berechnung einfließen, legen wir nach der Bestandsaufnahme fest und schreiben sie in den Vertrag, statt sie zu schätzen.

Was wir vorher ehrlich sagen

Ein neuer Betreiber repariert keinen Standort. Wenn ein Platz strukturell an der falschen Stelle liegt, keine Erweiterungsmöglichkeit hat und die Region touristisch nicht trägt, ändert daran auch die beste Führung wenig. Das sagen wir nach der Bestandsaufnahme, auch wenn es das Ende des Gesprächs bedeutet.

Ebenso findet sich nicht für jeden Platz sofort ein passender Betreiber. Kleine Plätze oder Plätze mit großem Sanierungsstau sind für professionelle Betreiber weniger interessant. Dann sagen wir Ihnen, was sich vorher ändern müsste oder ob eine Verpachtung besser passt.

Betriebsführung oder Verpachtung

Bei der Verpachtung führt ein Pächter den Platz auf eigene Rechnung und eigenes Risiko. Er zahlt Ihnen eine Pacht und entscheidet weitgehend selbst über Preise, Investitionen und Erscheinungsbild. Ihr Aufwand ist gering, Ihr Einfluss auch.

Bei der Betriebsführung führt ein Betreiber den Platz im Auftrag und auf Rechnung des Eigentümers. Chancen und Risiken bleiben bei Ihnen, ebenso das Mitspracherecht: Sie bekommen regelmäßige Berichte, geben größere Investitionen frei und bestimmen die Richtung. Das passt für Eigentümer, denen nicht gleichgültig ist, was aus ihrem Platz wird.

Unsere Rolle nach der Übergabe

Viele Eigentümer wollen nach der Übergabe jemanden auf ihrer Seite, der die Zahlen des Betreibers versteht. Das übernehmen wir auf Wunsch. Wir lesen die monatlichen Berichte zu Belegung, Umsatz nach Bereichen, Kosten und offenen Reparaturen, gleichen sie mit Vertrag und Budget ab und fragen nach, wenn etwas nicht passt. Einmal im Jahr, meist im Winter, bereiten wir das Strategiegespräch mit dem Betreiber vor: Was wird in der kommenden Saison investiert, und wie wirkt sich das auf die Vergütung aus?

Wie eng diese Kontrolle ausfällt, bestimmen Sie. Manche Eigentümer wollen jede größere Anschaffung sehen, andere einmal im Quartal die Zahlen. Beides funktioniert, solange es im Vertrag steht.

Was am Ende der Laufzeit passiert

Läuft ein Betriebsführungsvertrag aus, ohne dass beide Seiten verlängern wollen, endet der Auftrag des Betreibers. Sie entscheiden dann neu: ein anderer Betreiber, eine Verpachtung oder die eigene Führung. Damit dieser Wechsel nicht unter Zeitdruck passiert, regeln wir das Vertragsende schon beim Abschluss: Übergabe von Buchungsdaten und Systemen, Umgang mit dem Personal, Ausgleich für Anschaffungen, die der Betreiber vorfinanziert hat.

Wir empfehlen, die Bedingungen für ein reguläres Ende ebenso konkret zu regeln wie die für einen vorzeitigen Ausstieg, und eine Kündigungsfrist von sechs bis zwölf Monaten vor Ablauf zu vereinbaren. Dann können beide Seiten die Saison sauber zu Ende bringen.

Häufige Fragen

Führt morja den Platz selbst?
Wir finden und prüfen einen professionellen Betreiber, der Ihren Platz in Ihrem Auftrag und auf Ihre Rechnung führt. Wir verhandeln den Vertrag, begleiten die Übergabe und kontrollieren danach auf Wunsch für Sie Berichte und Zahlen. Welche Form im Einzelfall passt, klären wir gemeinsam.
Wie finden Sie den richtigen Betreiber?
Wir sprechen Betreibergesellschaften, erfahrene Platzleitungen und Betriebe aus der Region an. Jeden Kandidaten prüfen wir auf Erfahrung mit vergleichbaren Plätzen, Referenzen anderer Eigentümer, Bonität und sein Konzept für Ihren Platz. Sie lernen nur Kandidaten kennen, die diese Prüfung bestanden haben, und entscheiden selbst.
Bleibt der Campingplatz wirklich mein Eigentum?
Ja. Am Eigentum ändert sich nichts, weder am Grundstück noch an den Gebäuden. Es wird kein Kaufvertrag geschlossen und nichts im Grundbuch geändert. Vereinbart wird ausschließlich, dass ein Betreiber den Platz auf Ihre Rechnung führt und dafür eine Vergütung erhält.
Was passiert mit meinen Mitarbeitenden?
In aller Regel bleiben sie. Erfahrenes Personal ist auf einem Campingplatz schwer zu ersetzen, und die Stammgäste kennen die Gesichter. Wir achten bei der Auswahl darauf, dass der Betreiber das genauso sieht. Wie die Arbeitsverhältnisse rechtlich gestaltet werden, gehört anwaltlich geprüft.
Wie lange läuft ein Betriebsführungsvertrag?
Häufig zehn Jahre, weil sich Investitionen in Sanitäranlagen oder Technik über kürzere Zeiträume nicht rechnen. Wir verhandeln dabei fast immer eine beidseitige Ausstiegsoption nach etwa drei Jahren. Wenn die Zusammenarbeit mit dem Betreiber nicht funktioniert, soll niemand zehn Jahre daran gebunden sein.
Was kostet die Begleitung?
Das hängt von Größe und Zustand des Platzes und vom Umfang der Begleitung ab und lässt sich seriös erst nach dem Erstgespräch sagen. Betreibersuche, Vertrag und Übergabe vereinbaren wir zu einem Preis, den wir vorher nennen. Das Controlling danach ist freiwillig. Die Vergütung des Betreibers ist davon getrennt und steht im Betriebsführungsvertrag.
Können meine Kinder den Platz später doch übernehmen?
Das ist einer der Hauptgründe, warum Eigentümer sich für dieses Modell entscheiden. Weil das Eigentum in der Familie bleibt, bleibt die Option offen. Wir gestalten den Vertrag mit dem Betreiber so, dass die Familie den Platz später selbst übernehmen kann, und halten das ausdrücklich fest.
Lohnt sich das auch für kleine Plätze?
Für professionelle Betreiber sind Plätze ab etwa 80 Stellplätzen interessant, weil darunter die Fixkosten einer professionellen Führung schwer zu tragen sind. Bei kleineren Plätzen prüfen wir, ob eine andere Lösung besser passt, etwa die Verpachtung oder ein Betreiber, der schon einen benachbarten Platz führt. Auch das sagen wir im Erstgespräch offen.

Dazu im Magazin

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Porträt von Morris Mehnert vor der Küste
Porträt von Jan Henker vor der Küste

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